Trilogie europäischer Erinnerung : Frankreich, Belgien, Deutschland

Die trinationale Begegnung beginnt in Arras im Norden Frankreichs, wo ihr auf Spurensuche der Kriegsgeschichte des letzten Jahrhunderts in Westeuropa geht. Von dort geht die Reise weiter nach Belgien.

Bei diesem Abschnitt beschäftigt ihr euch in Gesprächen und Workshops mit der Frage der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Frankreich, Belgien und Deutschland. Dabei geht es nicht nur um Geschichte, sondern auch um Kultur, Alltag und die Vorstellung, die wir vom jeweils anderen haben.

Die letzte Etappe des Projekts führt euch in die Hafenstadt Hamburg, wo ihr euch vor allem mit der Frage der Aufarbeitung des Krieges beschäftigt. In der Gruppe diskutiert ihr die Problematik von „Helden“, „Opfern“ und „Tätern“ in Kriegszeiten. Was bedeuten diese Begriffe für uns heute? Wie sieht Erinnerung in der Öffentlichkeit heute aus – wie könnte es sonst aussehen? Eure Erlebnisse und Eindrücke aus den vorherigen Projektabschnitten bilden die Grundlage für die Beantwortung dieser Fragen. Es bleibt genügend freie Zeit zum Wandern, durch die Stadt schlendern, unterm Strich : die Regionen kennen zu lernen, in denen wir unterwegs sind.

Französischkenntnisse sind nicht erforderlich, da das Leitungsteam dolmetschen wird. Wichtig ist jedoch, dass ihr Interesse an der Sprache mitbringt, da ihr euch mit der Sprache spielerisch auseinandersetzen werdet.

Das Projekt wird durch das DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) finanziert.

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